Tarifbestimmungen 2021/22

Tarifbestimmungen 2021/22

  1. Mit dem Kauf einer Karte anerkennt jeder die Beförderungsbedingungen und den Tarif. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, können Sie innerhalb einer Stunde nach dem Kauf die unbenützte und unbeschädigte Karte bei der Verkaufsstelle, an der die Karte gelöst wurde, gegen Erstattung des Preises zurückgeben.

  2. Für eine Beförderung bzw. den Zutritt zu den gekennzeichneten Kontrollzonen benötigt jeder Gast eine gültige Fahrkarte. Diese ist nicht übertragbar, mit Ausnahme der Punktekarten, Rodelkarten und SnowTubingkarten. Die Skipässe sind so zu verwahren, dass unbefugte Dritte keinen Zugriff haben. Mit dem Kauf einer namensbezogenen Karte stimmt der Karteninhaber widerruflich einer automatischen Registrierung der persönlichen Daten zu. Der Gast stimmt zu, dass diese zu Kontroll­zwecken zur Vermeidung von missbräuchlicher Kartenverwendung, sowie zum Zwecke der Kundenbetreuung EDV-mäßig erfasst, verarbeitet und sobald sie nicht mehr benötigt sind, spätestens aber drei Jahre nach letztem Kundenkontakt, gelöscht werden. Mit dem Kauf eines Skipasses stimmt der Karteninhaber einer personenbezogenen fotografischen Erfassung, Speicherung und Verarbeitung an den Kartenausgabe- und Zutrittsstellen zu Kontrollzwecken zur Vermeidung von missbräuchlicher Kartenverwendung zu, wobei diese Daten bei vertragsgemäßer Kartenverwendung mit Ablauf der Gültigkeitsdauer des Skipasses gelöscht werden. Diese Zustimmung kann jederzeit schriftlich gegenüber der Bergbahnen Stuhleck GmbH widerrufen werden. Es besteht die Möglichkeit, für die gängigsten Kartentypen anonyme Skipässe zu beziehen. Der Karteninhaber nimmt zur Kenntnis, dass nach Widerruf dieser datenschutzrechtlichen Zustimmung die vereinbarten Leistungen nicht länger erbracht werden können.

  3. Sollte ein Gast behördlich vorgeschriebene COVID-19-Schutzmaßnahmen nicht einhalten können oder wollen, so ist der Betreiber der Anlage verpflichtet, die Beförderung bzw. den Zutritt abzulehnen. Ein Anspruch auf eine (anteilige) Rückvergütung kann in diesen Fällen nicht geltend gemacht werden.

  4. Im Falle des Erwerbs von übertragbaren Liftkarten, dürfen diese Karten nach ihrer Freischaltung nur an Personen weitergegeben werden, die zum Zeitpunkt der Verwendung über den erforderlichen, gültigen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr verfügen.

  5. Die Gültigkeitsdauer der Fahrkarten ist auf diesen aufgedruckt. Bei auf Depot ausgegebenen Zeitkarten, bei Tages- Wahlkarten und bei Saisonkarten endet die Gültigkeit mit Ende der Wintersaison. Punktekarten gelten während der Wintersaison des Erwerbs und während der darauf folgenden Wintersaison. Im Sommerbetrieb können sie nicht verwendet werden.

  6. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Karten ist nicht möglich, nicht verbrauchte Karten können nicht rückvergütet werden. Für verlorene Karten wird kein Ersatz geleistet.

  7. Stillstand eines Teiles der Anlagen, Sperrung von Abfahrten, Schlechtwetter etc. geben keinen Anspruch auf Rückvergütung.

  8. Bitte bleiben Sie unbedingt auf den markierten Pisten! Skifahren im Wald ist lt. Forstgesetz untersagt. Zuwiderhandeln führt zum sofortigen, ersatzlosen Entzug der Karte und Ausschluss von der Beförderung. Strafanzeigen sind möglich.

  9. Jeder grobe Verstoß gegen die Beförderungsbedingungen und jede missbräuchliche Verwendung von Karten führen zu deren sofortigem Entzug. Wer ohne gültige Fahrkarte in oder hinter Kontrollzonen angetroffen wird, muss eine Tageskarte lösen. Zusätzlich wird ein Schadenersatz von € 30,- verrechnet.

  10. Gefährdung der Sicherheit im Skigebiet wird mit Entzug der Karte und Ausschluss von der Beförderung geahndet.

  11. Bei Unfall oder Krankheit erfolgt eine Rückerstattung nur wenn die Karte bei einer Kassa zusammen mit einem ärztlichen Attest hinterlegt wird. Als Benützungstage gelten die Anzahl der Tage ab Ausstellung der Karte inklusive dem Nutzungstag vor Ausstellung des ärztlichen Attests. Bei Tageskarten wird die Preisdifferenz zu einer Vormittagskarte vergütet, wenn diese vor 12 Uhr an der Kassa hinterlegt wird. Bei Saisonkarten und gegebenenfalls Mehrtageskarten haben die verschiedenen Kartenpools (Steiermark Joker, Mur-Mürz Top Skipass, Ostalpen-Card, WSV-Karte) jeweils eigene Rückvergütungsrichtlinien, die an jeder Kassa aufliegen bzw. unter „www.stuhleck.at/go/tarifbestimmungen“ nachzulesen sind. Diese Bestimmungen sind Bestandteil des Beförderungsvertrages.

  12. Es gelten die Fahrpreise laut Aushang. Beim Kauf von Kinder-, Jugend- und Studentenkarten ist ein Altersnachweis bzw. Studentenausweis vorzulegen.

  13. Tageskarten ab 11 Uhr können erst ab 10:50 Uhr, Nachmittagskarten erst ab 12:20 Uhr ausgegeben werden. 3-Stundenkarten werden ganztägig ausgegeben und gelten drei Stunden ab Erstbenützung am Leser.

  14. Für Kinder innerhalb der angegebenen Jahrgänge gilt der Kindertarif. Jüngere Kinder werden nur in Begleitung ihrer Eltern gratis befördert. Für Kinder mit einer Körpergröße von weniger als 1,25 m gelten besondere Beförderungsbedingungen. Bitte beachten Sie die entsprechenden Aushänge an den Liftanlagen.

  15. Saisonkarten sind nur mit Foto gültig.

  16. Die Mitglieder des Steiermark Joker, der Ostalpen Card, des Mur-Mürz Top Skipass, sowie der Skiregion Semmering betreiben ihre jeweiligen Liftanlagen, Pisten sowie Thermen jeweils eigenverantwortlich und rechtlich selbständig. Der Erwerb einer der oben genannten Skipässe berechtigt den Gast zur Benützung der umfassten Skigebiete bzw. Thermen, der konkrete Leistungsvertrag kommt aber jeweils nur mit jenem Betrieb zustande, dessen Anlagen gerade benützt werden. Die allfällige Haftung gegenüber den Gästen, sei es aufgrund vertraglicher oder gesetzlicher Bestimmungen, für Vorfälle aus bzw. beim Betrieb und der Benützung der Seilbahn- und Liftanlagen, Pisten sowie Thermen, trifft daher ausschließlich jenen Betrieb, in dessen Verantwortungsbereich sich der Vorfall ereignet. Eine Haftung der übrigen Partner der Kartenverbünde besteht nicht.

Für Anlagen, welche im oder neben dem Skigebiet des Kartenverbund-Mitgliedes liegen, gesellschaftlich jedoch nicht zu jener Gesellschaft gehören, welche die Kartenverbund-Vereinbarung unterzeichnet hat und in welchen aufgrund einer internen Kartenverbund-Konstellation die Karte gültig ist (Sub-Partner), übernimmt der Kartenverbund-Partner, in dessen Einflusssphäre diese Anlagen liegen, sämtliche haftungsrechtliche Verpflichtungen im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Sub-Partners.

Die Geschäftsleitung
Bergbahnen Stuhleck GmbH

 


 

Ergänzende Rückvergütungsrichtlinien für Saisonkarten

Bei Saisonkarten und gegebenenfalls Mehrtageskarten haben die verschiedenen Kartenpools (Steiermark Joker, Mur-Mürz Top Skipass, Ostalpen-Card, WSV Karte) jeweils eigene Rückvergütungsrichtlinien, die an jeder Kassa aufliegen bzw. unter „www.stuhleck.at/go/tarifbestimmungen“ nachzulesen sind. Diese Bestimmungen sind Bestandteil des Beförderungsvertrages.

 

11.1    STEIERMARK JOKER 

(lt. AGB - www.steiermarkjoker.at)

Rücktritt und Rückvergütung

Bei den von Steiermark Joker und den jeweiligen Mitgliedsgesellschaften der ARGE Steiermark Joker angebotenen Dienstleistungen handelt es sich um Freizeit-Dienstleistungen 

iSd § 18 Abs 1 Z 10 FAGG, die zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines genau angegebenen Zeitraums erbracht werden. Dem Kunden steht demnach kein Rücktrittsrecht gem. §11 Abs. 1 FAGG zu.

Sofern die ARGE Steiermark Joker bzw. die Mitgliedsgesellschaften leistungsbereit und die jeweiligen Liftanlagen oder Thermen grundsätzlich in Betrieb sind, hat der Kunde kein Rücktrittsrecht bei Schlechtwetter, Lawinengefahr, unvorhergesehener Abreise des Kunden, vorübergehenden Betriebsunterbrechungen, witterungsbedingten Betriebseinstellungen bei einzelnen Anlagen, Sperrungen einzelner Skiabfahrten, Überfüllung von Pisten, Krankheit des Ticketbesitzers und sämtlichen der Sphäre des Kunden zuzurechnenden Umständen. Es gibt in diesen Fällen keinen Anspruch auf Rückvergütung und der Kunde ist nicht von seiner Zahlungsverpflichtung entbunden. „Sicherer Thermeneintritt mit Vorreservierung und nach Verfügbarkeit.“

Steiermark Joker berechtigen zur Nutzung aller Skigebiete und Thermen im Kartenverbund Steiermark Joker im Zeitraum von 8.12.2021 bis zum 4.4.2022 („Saisonzeitraum“) zu den Betriebszeiten der einzelnen Skigebiete sowie Thermen. Außerhalb des Saisonzeitraums besteht aber keine Verpflichtung zur Leistungserbringung seitens der Mitgliedsbetriebe des Steiermark Joker. Sofern einzelne Skigebiete oder Thermen bereits vor dem 8.12.2021 oder über den 4.4.2022 hinaus für den Winterbetrieb oder Thermenbetrieb geöffnet sind, sind Steiermark Joker Besitzer/innen im Zeitraum vom 01.11.2021 bis zum 30.4.2022 ebenfalls zur Lift- bzw. Thermennutzung berechtigt. Die Mitglieder des Steiermark Joker garantieren gegenüber Steiermark Joker Nutzern, dass die in Betrieb befindlichen Liftanlagen sowie Thermen eine Benutzung der entsprechenden Pisten bzw. Thermen während des Saisonzeitraums an mindestens 70 Tagen im Wesentlichen zulassen.

Betriebseinstellungen bei einzelnen Anlagen, Skigebieten oder Thermen sowie Sperrungen einzelner Skiabfahrten oder -gebiete haben dabei keinen Einfluss auf die grundsätzliche Verfügbarkeit des Leistungsangebots. Dasselbe gilt für Schlechtwetter, Lawinengefahr, vorübergehende Betriebsunterbrechungen, Überfüllung von Pisten und Thermen und sämtlichen der Sphäre des Kunden zuzurechnenden Umstände. Wird diese Garantie nicht eingehalten, steht Saisonpassnutzern eine Rückvergütung zu. Die Rückvergütung errechnet sich aus dem geleisteten Kaufpreis abzüglich eines Siebzigstels dieses Kaufpreises für jeden Tag, an dem die in Betrieb befindlichen Liftanlagen bzw. Thermen eine Benutzung während des Saisonzeitraums im Wesentlichen zugelassen haben. Bei Erwerb eines Steiermark Jokers während oder nach einer in den Saisonzeitraum fallenden behördlich oder gesetzlich vorgeschriebenen Betriebseinschränkung („Lockdown“) ist die Dauer dieses Lockdowns von der garantierten Nutzbarkeit von 70 Tagen abzuziehen.

Ist der Kunde durch eine schwere Verletzung oder Erkrankung, an der Ausübung des Skisports und Thermenbesuchs verhindert, besteht kein Anspruch auf Rückersatz. Die Seilbahn- und Liftgesellschaften sowie Thermenbetreiber behalten sich aber, Kulanz halber, eine Rückvergütung der Kosten des Steiermark Jokers nach jeweiligem Ermessen vor. Voraussetzung ist die Vorlage eines ärztlichen Attestes eines ortsansässigen Arztes. Eine Rückvergütung des Steiermark Jokers nach dem 28.2. eines Kalenderjahres ist ausgeschlossen. Die Verletzung oder Erkrankung ist umgehend bekannt zu geben.

Ausdrücklich wird festgehalten, dass keine (anteilige) Rückerstattung geltend gemacht werden kann, wenn die Steiermark Joker Mitglieder leistungsbereit sind, der Nutzer diese Leistungen aber auf Grund persönlicher Überlegungen/Entscheidungen nicht in Anspruch nimmt; sollten daher z.B. behördliche Maßnahmen für die Inanspruchnahme der Leistungen der Mitglieder des Steiermark Joker angeordnet werden (z.B. Verpflichtung zur Vorlage eines negativen Testnachweises, eines Impfnachweises, etc.) und sollte der Nutzer diese Nachweise nicht erbringen können oder wollen, so kann kein Anspruch auf eine (anteilige) Rückvergütung geltend gemacht werden.

In Umsetzung der von der Bundesregierung erlassenen COVID-19-Schutzmaßnahmen berechtigt der Fahrausweis ab Inkrafttreten der jeweiligen Verordnung nur im Zusammenhang mit einem vom Fahrgast zu erbringendem gültigem Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr entsprechend der jeweiligen Verordnung (geimpft, genesen oder getestet) zur Benutzung der Seilbahnanlagen und Thermen. Dieser Nachweis ist während der Benutzung mitzuführen und auf Verlangen vorzuweisen.

 

11.2 MUR-MÜRZ TOP SKIPASS 

(lt. AGB - skiberge.at)

 

11.3    Ostalpen-Card 

(lt. AGB - www.skiregion-ostalpen.at)

 

11.4    WSV-Saisonkarte

Rückvergütung

Bei Unfall oder Krankheit erfolgt die Rückvergütung zeitaliquot, unter der Annahme einer Saisondauer von 120 Tagen und eines Saisonbeginns am 1. Dezember. Nach dem 28. Februar erfolgt keine Rückvergütung von Saisonkarten mehr. Eine Rückerstattung erfolgt nur wenn die Karte bei einer Kassa zusammen mit einem ärztlichen Attest hinterlegt wird.

Saisonkarten berechtigen zur Nutzung aller Skigebiete im Kartenverbund im Zeitraum von 11.12.2021 bis zum 3.4.2022 („Saisonzeitraum“) zu den Betriebszeiten der einzelnen Skigebiete. Außerhalb des Saisonzeitraums besteht keine Verpflichtung zur Leistungserbringung seitens der Mitgliedsbetriebe. Sofern einzelne Skigebiete bereits vor dem 11.12.2021 oder über den 3.4.2022 hinaus für den Winterbetrieb geöffnet sind, sind Saisonkarteninhaber im Zeitraum vom 01.11.2021 bis zum 30.4.2022 ebenfalls zur Liftnutzung berechtigt. 

Die Mitgliedsbetriebe garantieren gegenüber Saisonkarteninhabern, dass die in Betrieb befindlichen Liftanlagen eine Benutzung der entsprechenden Pisten während des Saisonzeitraums an mindestens 70 Tagen im Wesentlichen zulassen. Betriebseinstellungen bei einzelnen Anlagen oder Skigebieten sowie Sperrungen einzelner Skiabfahrten oder -gebiete haben dabei keinen Einfluss auf die grundsätzliche Verfügbarkeit des Leistungsangebots. Dasselbe gilt für Schlechtwetter, Lawinengefahr, vorübergehende Betriebsunterbrechungen, Überfüllung von Pisten und sämtlichen der Sphäre des Kunden zuzurechnenden Umstände. 

Wird diese Garantie nicht eingehalten, steht Saisonkarteninhabern eine Rückvergütung zu. Die Rückvergütung errechnet sich aus dem geleisteten Kaufpreis abzüglich eines Siebzigstels dieses Kaufpreises für jeden Tag, an dem die in Betrieb befindlichen Liftanlagen eine Benutzung während des Saisonzeitraums im Wesentlichen zugelassen haben. Bei Erwerb der Saisonkarte während oder nach einer in den Saisonzeitraum fallenden behördlich oder gesetzlich vorgeschriebenen Betriebseinschränkung („Lockdown“) ist die Dauer dieses Lockdowns von der garantierten Nutzbarkeit von 70 Tagen abzuziehen.

Ausdrücklich wird festgehalten, dass keine (anteilige) Rückerstattung geltend gemacht werden kann, wenn die Mitgliedsbetriebe leistungsbereit sind, der Saisonkarteninhaber diese Leistungen aber auf Grund persönlicher Überlegungen/Entscheidungen nicht in Anspruch nimmt. Sollten daher z.B. behördliche Maßnahmen für die Inanspruchnahme der Leistungen angeordnet werden (z.B. Verpflichtung zur Vorlage eines negativen Testnachweises, eines Impfnachweises, etc.) und sollte der Saisonkarteninhaber diese Nachweise nicht erbringen können oder wollen, so kann kein Anspruch auf eine (anteilige) Rückvergütung geltend gemacht werden. Dieser Ausschluss ist für alle Kartenkategorien gültig.

In Umsetzung der von der Bundesregierung erlassenen COVID-19-Schutzmaßnahmen berechtigt der Fahrausweis ab Inkrafttreten der jeweiligen Verordnung nur im Zusammenhang mit einem vom Fahrgast zu erbringendem gültigem Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr entsprechend der jeweiligen Verordnung (geimpft, genesen oder getestet) zur Benutzung der Seilbahnanlagen. Dieser Nachweis ist während der Benutzung mitzuführen und auf Verlangen vorzuweisen.

 

Die Geschäftsleitung
Bergbahnen Stuhleck GmbH